1. Tag: Halbtägige Stadtrundfahrt in Delhi. Fahrt
durch Neu-Delhi mit "India Gate" und Regierungsviertel. Weiter
geht es zur 73 m hohen Siegessäule "Qutab Minar" im
Süden von Delhi und zum Grabmal des Mogul-Kaisers Humayun
– Vorbild des berühmten Taj Mahal. In Alt-Delhi
besichtigen Sie das "Rote Fort", mit großen Marmorhallen,
Gärten und der Perlenmoschee. Nicht weit entfernt liegt die
Freitagsmoschee "Jama Masjid" am Chandni Chowk, dem
geschäftigen Silber-Basar. Von der Moschee aus bietet sich
ein guter Blick auf Fort und Altstadt.
Übernachtung in Hotel park / Marriot ( Luxus 5
stern)
2. Tag : Flug nach Varanasi, eine der ältesten
Städte der Welt und für jeden frommen Hindu ein
heiliger Ort. Hierher zu pilgern, ist das höchste Ziel des
Lebens; ein Bad im heiligen Ganges befreit von allen Sünden
und verhilft zu einer höheren Wiedergeburt. Nachmittags
Besichtigungen. Unter anderem auch Besuch des zehn Kilometer
entfernten Dörfchens Sarnath, wo Buddha in seiner ersten
Rede die Lehre des „mittleren Wegs“ zum Nirwana
verkündet hat. Unter Kaiser Ashoka entstanden hier
prächtige Stupas and andere Bauwerke. Noch heute erinnert
die 34 Meter hohe Dhamek-Stupa aus dem 6. Jahrhundert an den
Platz, an dem Buddha gepredigt haben soll.
Übernachtung in Palce on Ganges.
3. Tag : Bei Sonnenaufgang
Bootsfahrt auf dem Ganges. An den Badeplätzen versammeln
sich frühmorgens Hunderte von Pilgern zum Beten, Meditieren
und zum rituellen Bad. Dieses eindrucksvolle Schauspiel
können Sie vom Boot aus erleben. Von weitem sehen Sie auch
die Scheiterhaufen, auf denen die Toten verbrannt werden, bevor
ihre Asche dem Ganges übergeben wird. (Das absolute
Fotografierverbot sollten Sie strikt befolgen, auch wenn Sie
lokale Schlepper geradezu auffordern, die Kamera auszupacken. Die
gleichen Burschen drohen anschließend, Sie zur Polizei zu
schleppen, wenn Sie nicht gehörig zahlen.) Am Nachmittag
Bummel über die bunten Basarstraßen der Altstadt. Seide
und Brokat aus Benares sind weltberühmt; die riesige Auswahl
wird Sie begeistern.
4. Tag : Flug von Varanasi nach Khajuraho. Khajuraho war
vom 9. bis 13. Jh. Hauptstadt der mächtigen
Chandela-Könige, die eine Vielzahl von Tempeln errichteten.
Sie sind vor allem wegen ihrer oft drastischen erotischen Reliefs
bekannt. Einige Wissenschaftler vertreten die Auffassung, die
erotischen Skulpturen stellten eine Art Kamasutra in Stein dar.
Doch neben den geradezu akrobatischen Positionen und gelegentlich
auch recht humorvollen Darstellungen des Liebesakts sind auch
viele lebendige Alltagsszenen zu sehen.
Übernachtung in Taj Chandela(5 Stern)
5. Tag : Weiterfahrt nach Orcha. Die heute unbedeutende
Ortschaft wurde im 16. Jahrhundert gegründet und vereint
eine große Zahl unterschiedlichster Stilrichtungen.
Besonders imposant ist der Jehangir Mahal Palast, von dessen
oberen Stockwerken aus sich ein grandioser Blick über die
Landschaft bietet. Der Palast wurde eigens für den Besuch
von Kasier Jehangir im Jahr 1606 gebaut und seither nie wieder
bewohnt.
Übernachtung in Orcha Resort.
6. Tag : Weiterfahrt
über Datia (mit dem heute verlassenen aber gut erhaltenen,
siebenstöckigen Palast des Raj Singh Deo) und Sonagir
(eindrucksvolle Tempelstadt der Jain-Religion) nach Gwalior, der
ehemaligen Hauptstadt der Scindia-Dynastie. Die Strecke
führt durch ein Gebiet, das in den 80er Jahren des 20.
Jahrhunderts unter der Kontrolle der
„Banditen-Königin“ Phulan Devi stand. Sie wurde
von der Bevölkerung als eine Art weiblicher Robin Hood
gefeiert, war nach ihrer Haftentlassung politisch aktiv und hatte
zeitweise sogar einen Sitz im indischen Parlament. Die Verfilmung
ihrer Lebensgeschichte führte zu heftigen Kontroversen in
der indischen Gesellschaft. Im Juli 2001 wurde Phulan Devi in
Delhi ermordet. Die Zeit der Räuberbanden ist jedoch
längst nicht vorbei. Noch immer gilt es als
äußerst unsicher, ohne Eskorte nachts zwischen Datia
und Gwalior unterwegs zu sein. Um die Gründung Gwaliors
rankt sich eine schöne Legende: Der unheilbar an Lepra
erkrankte Fürst Suraj Sena jagte einst auf dem steilen
Felsen Gopagiri. Durstig geworden, bat er einen meditierenden
Sadhu um einen Schluck Wasser. Die dargebotene Erfrischung
löschte nicht nur den Durst, sondern bewirkte auch die
sofortige Heilung der Krankheit. Aus Dankbarkeit errichtete Suraj
Sena ein Fort und erweiterte den Teich, aus dem er den heilenden
Trank erhalten hatte, zum heute noch existierenden Suraj Kund.
Mit dem Bau des Forts begann dann auch die wechselvolle
Geschichte von Verteidigung und Eroberung.
Übernachtung in Taj Usha Kiran( 5 Stern)
7. Tag : Morgens Fahrt nach Agra. Dort besuchen Sie das
unvergleichliche Grabmal Taj Mahal, erbaut vom Großmogul
Shah Jahan für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal. 1630
begonnen, wurde es erst nach 22 Jahren fertiggestellt und gilt
seitdem als das Meisterstück der Architektur. Am Plan, ein
ebenbürtiges Grabmahl aus schwarzem Marmor für sich
selbst errichten zu lassen, wurde Shah Jahan von seinem Sohn
Aurangzeb gehindert. Der stürzte seinen Vater aus
Entrüstung über solche Verschwendung. Shah Jahan ruht
heute neben seiner Frau im Mausoleum des Taj Mahal. Sie werden
selbst feststellen, daß das Bauwerk aus weißem Marmor
zu Recht als eines der sieben Weltwunder gilt. Weiter geht die
Fahrt zum Agra Fort (auch Red Fort genannt). Einst standen 500
Bauten innerhalb des Doppelwalls! Die Säulenhalle, die
Perlen- und die Haremsmoschee sind einen Besuch wert, ebenso wie
der Jasmin-Turm, in dem der Erbauer des Taj Mahal Shah Jahan
jahrelang von seinem Sohn Aurangzeb gefangengehalten wurde.
Übernachtung in Taj View / Mughal Shareton ( 5
Stern)
8. Tag : Auf dem Weg
nach Jaipur (270 km), der Hauptstadt von Rajasthan, Stopp in
Fatehpur Sikri. 1571 von Kaiser Akbar erbaut, musste die Stadt
bereits 14 Jahre später wegen Wassermangels aufgegeben
werden. Nun liegen die gut erhaltenen Paläste und Moscheen
verlassen. Weiterfahrt nach Jaipur oder auch „Pink
City“ genannt.
Übernachtung in Shahpura House / Mansingh.
9. Tag : Morgens Ausflug zum zwölf Kilometer
entfernten Amber Fort, einer imposanten Bergfestung, zu der Sie
Elefanten hinaufreiten. Die Kachhawa-Rajputen gründeten hier
im 11. Jahrhundert ihre Hauptstadt, die erst 1728 mit der
Errichtung der neuen Stadt Jaipur an Bedeutung verlor. Innerhalb
des Forts gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das
Hauptheiligtum – der Kali-Tempel –, der der
Herrscherfamilie vorbehalten war, die Säulenhalle Diwan-i-Am
aus rotem Sandstein, der Spiegelpalast Sheesh Mahal, die
Ruhmeshalle Jag Mandir. Anschließend Besichtigung von Jaipur
(heute Hauptstadt von Rajasthan): Palast der Winde „Hawa
Mahal“, hinter dessen Scheinfassade die Damen des Hofes das
städtische Leben heimlich beobachten konnten; Stadtpalast,
in dessen Audienzhalle riesige, aus reinem Silber gefertigte
Amphoren zu bestaunen sind, die dem Transport von heiligem
Gangeswasser auf Reisen des Maharajas dienten. Neben dem Palast
befindet sich das legendäre Freilichtobservatorium, das als
einziges der vier in Indien noch erhaltenen Anlagen
vollständig mit historischen Instrumenten ausgestattet ist.
Abends Zugfahrt nach Jaisalmer.
Übernachtung im Zug.
10. Tag Jaisalmer: Ganz im
Nordwesten Rajasthans unweit der Grenze zu Pakistan liegt
jaisalmer. Der Bhatti-Prinz Rawa Jaisal Singh gründete 1156
mitten in der Wüste Thar die "Oase von Jaisal" – was
der Name Jaisalmer übersetzt bedeutet. Die auf einem Berg
erbaute und zusätzlich mit hohen Mauern geschützte
Stadt hielt allen Angriffen stand und wirkt auch heute wie ein
Ort aus längst vergangenen Jahrhunderten. Zum großen
Wohlstand Jaisalmers führte vor allem die günstige Lage
an den alten Kamelrouten nach Pakistan und Afghanistan. Die
Kaufleute verdienten hier mitten in der Wüste so viel Geld,
dass sie wunderschöne Havelis mit kunstvoll verzierten
Balkonen und bemalten Fassaden bauen ließen. Der goldgelbe
Sandstein aus der Region bot ein ausgezeichnetes Material
für die Steinmetze. Durch die Trennung Pakistans von Indien
verlor die Stadt an Bedeutung und viele Bewohner mußten neue
Erwerbsquellen suchen.
Ganztägige Stadtbesichtigung: In Jaisalmer gibt es viele
sehr schöne Havelis, die auf ihre Entdeckung warten. Das
prächtigste unter ihnen ist das Patwonki-Haveli, das von dem
steinreichen Brokat-Händler Patwa für seine fünf
Söhne gebaut wurde und auch aus einer Gruppe von fünf
Häusern besteht. Es liegt etwas versteckt in einer engen
Gasse. Man hat bei diesen unbewohnten Häusern, die man sich
auch von innen ansehen kann, das Gefühl, in Geschichten aus
dem Märchen einzutauchen. Nachmittags Möglichkeit zum
Kamelritt in die Wüste.
Übernachtung in Rang Mahal.
11. Tag : Jaisalmer : Nach dem Frühstück
Weiterfahrt nach Jodhpur, wegen der blau getünchten
Häuser "Blue City" genannt. Jodhpur ist die
zweitgrößte Stadt Rajasthans. Im 16. Jahrhundert wurde
sie zum wichtigsten Handelsplatz an der Karawanenroute zwischen
den Häfen Gujarats und China. Aus dieser Zeit stammt auch
die zehn Kilometer lange Stadtmauer mit ihren sieben,
mächtigen Toren, über der sich das mächtige
"Meherangarh-Fort" erhebt.
Übernachtung in Ajit Bhawan / Rohet Garh.
12. Tag : Nach dem
Frühstück Besichtigung von Jodhpur. Die starke Festung
wurde seit ihrer Errichtung 1459 zwar mehrmals angegriffen,
jedoch nie eingenommen. Das Fort beherbergt heute ein
hervorragendes Museum, mit eindrucksvollen Zeugnissen aus der
Rajputen-Zeit: Sänften aus purem Silber,
Elefantensättel aus Elfenbein, königliche Wiegen, ein
achteckiger Thron, eine Miniaturen- und eine Waffensammlung. Der
Nachmittag steht ganz im Zeichen des dörflichen Lebens in
Rajasthan. Sie fahren mit dem Jeep durch die malerischen Orte und
haben Gelegenheit bei der einen oder anderen handwerklichen
Arbeit zuzusehen.
13. Tag : Fahrt nach Ranakpur. Die Jain-Tempel Ranakpurs
liegen versteckt in einem Tal der Aravalli-Berge und gehören
zu den schönsten ihrer Art in Rajasthan. Der Haupttempel aus
weißem Mamor besteht aus 29 Hallen, die von 1444 mit
Ornamenten und Figuren reich verzierten Säulen getragen
werden.
Weiterfahrt nach Udaipur, idyllisch zwischen Seen und Hügeln
gelegen und auch "Stadt des Sonnenaufgangs" genannt. Die Stadt
wurde 1567 vom Maharana Udai Singh am vier Kilometer langen und
drei Kilometer breiten, künstlichen Pichola-See
gegründet. Mitten im See liegen zwei kleine Palast-Inseln:
Jag Mandir und Jag Niwas. Auf Jag Mandir findet sich ein
besonders schönes Beispiel rajputisch-mogulischer
Architektur, das sogar den Bau des Taj Mahal beeinflußt
haben soll. Der Sommerpalast auf der Insel Jag Niwas, der um 1740
entstand, wurde 1963 zum wohl schönsten Hotel Indiens
umgebaut: dem Lake Palace Hotel, das heute von der Taj
Hotelgruppe betrieben wird. Der herrliche weiße Palast wurde
schon oft als Filmkulisse (James Bond: Octopussy) genutzt und hat
entscheidend zum Maharaja-Mythos beigetragen.
Übernachtung in Shiv Niwas.
14. Tag : Vormittags
Stadtbesichtigung: Besuch des direkt am Ufer des Sees gelegenen
Stadtpalastes. Das prächtige Gebäude beherbergt heute
das Shiv Nivas Hotel und ein Museum, während ein weiterer
Teil des Palastes noch heute von der Familie des Maharana von
Udaipur bewohnt wird. Von den hohen Zinnen des Palastes aus haben
Sie einen herrlichen Blick auf den See und den Lake Palace. Die
Ausstellung zeigt neben den berühmten Miniatur-Malereien
Gegenstände aus dem täglichen Leben der Maharanas von
einst. Danach Besuch des "Jagdish Tempels", der dem Gott Vishnu
geweiht ist, und des "Sahelion-ki-Bari", dem bezaubernden Garten
der Hofdamen. Anschließend gemütliche Bootsfahrt auf
dem Pichola-See (abhängig vom Wasserstand).
15. Tag : Flug nach Delhi .Nach dem Ankunft in Delhi haben
wir Tageszimmer fuer Kurzzeitige Erholung. Trabsfer zum Flughafen
fuer ihre Rueckflug.