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Gott ganesh

Indien Gottheiten : - gott Ganesh


Es ist Brauch, den dickbäuchigen Elefantengott “Ganesh” vor Beginn jedes neuen Unternehmens um Seinen Segen zu bitten. Die Existenz dieses Gottes basiert auf einer alten Tradition.
Historiker behaupten, dass dieser Gott seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. existiert. Wie kommt es also, dass er vor allen andered Göttern zuerst angebetet werden mus und welche Stellung nimmt er nun eigentlich unter den anderen Göttern ein ?
Ganesha ist eine Gottheit, die nicht nur verehrt sondern auch von Herzen geliebt wird. Früher wurde der Elefant selbst als heiliges Tier verehrt. Gelehrte sprechen dabei von der Spätzeit der Industalzivilisation (2550-2050 vor Chr.), als man das Elefantenmotic auf Münzen hatte. Man sieht viele Säulen mit Elefantenfiguren aus der Zeit des berühmten Kaisers Asoka der Maurya Dynastie. Eine davon ist die Sarnath Säule, die Vorbild unseres Staatwappens ist. Der Elefant hat viel mit der buddhistischen Mythologie zu tun, wo er Symbol für Buddhas Belehrung ist. Auch für die Jains ist er ein religiöses Symbol. In der Hindu-Mythologie gibt es viele Elefanten. Das beginnt schon bei dem Gott Indra, dem Gott aller Götter, dessen himmlisches Reittier der weiße Elefant “Airavata” ist. Deshalb glaubt man, dass Ganesha seit dem vedischen Zeitalter existiert. In den Veden wird er in anderer Form zusammen mit anderen Göttern erwähnt. Aber andere Gelehrte behaupten, dass ein Gott namens Ganesha, Ganpati oder Vinayaka, wie er auch noch genannt wird, in den Veden nicht vorkommt.
Deshalb ist vielleicht dieser Gott eine kombinierte Form mehrererGottheiten. Sein dickes Bäuchlein vergleicht man mit “einem mit Reichtümern gefüllten Krug”. Wie andere Volksgottheiten soll auch er Wünsche erfüllen können. Wie von Vishnu, dem Welterhalter, Welternährer und Beschützer, gibt es auch von Ganesha eine Reihe von Erscheinungsformen, in denen er die Kräfte des Büsen besiegt.
Über seine Geburt gibt es mehrere interessante Geschichten. In einer heißt es, dass Parvati, die Gamahlin Shivas, des Gottes der Zerstürung, bei ihrem Bad aus Sandalholzpaste und ihrem Schweiß die Figur eines schönen kleinen Jungen geschaffen hat. Sie stellte diese Figur vor die Tür, und niemand durfte reinkommen, während sie badete. Diese kleine Figur erlaubte sogar Parvatis Gemahl Shiva nicht reinzukommen. Shiva war wutend und schlug dem Jungen den Kopf ab. Parvati war untröstlich und absolut zornig, als sie den abgeschlagenen Kopf sah. Shiva, Vishnu und die anderen Götter wussten nicht, wie sie Parvati beruhigen sollten. Schließlich schickte Shiva einen Boten mit der Aufgabe, er sollte den Kopf des ersten schlafenden Wesens, den er sah, zurückbringen. Das war ein Elefant, und so bekam Ganesha den Kopf eines Elefanten.
In einer andered Geschichte heißt es, dass Shiva und Parvati in ihr Liebesspiel vertieft waren, als Vishnu beschloss, ihnen einen Streich zu spielen. Er klopfte an Shivas Tür und gab vor, ein durstiger, alter Mann zu sein. Das Paar erhob sich schnell und erfüllte seine Bitte. Danach nahm Vishnu die Gestalt eines kleinen Kindes an und legte sich auf das Bett zwischen den beiden. Dieses Kind wurde Ganesha genannt.
Eine andere Geschichte erzählt, dass Shiva und Parvati einmal in Form von Elefanten trompetend durch den Wald gegangen sind. Sie hießen Matanga und Matangi und ihr Sohn war Ganesha.
Wie die folgenden zwei Geschichten zeigen, war seine Mutter wie andere Mütter sehr stolz auf ihn. In einer davon zeigte Parvati stolz ihren Sohn dem Gott Saturn vor. Sie war aber so stolz, dass der Kopf ihres Sohnes abfiel. Vishnu kam ihr schnell zur Hilfe, setzte ihm einen Elefantenkopf auf und erweckte ihn wieder zum Leben. In einer anderen Geschichte machte Shiva den Gott Ganesha auf Parvatis Gewand. Er war so schön, dass Parvati ihre Blicke von ihm nicht abwenden konnte. Und so tauschte der eifersuchtige Shiva seinen Kopf gegen den eines Elefanten aus.
Genauso wie sein Kopf und seine Gestalt schon immer indische Maler, Bildhauer und Kunsthandwerker inspirierten, ist sein Gefährt äußerst interessant. Stellen Sie sich die dickbäuchige Figur doch bloß einmal auf einer Maus vor ! Aber genau das ist sein Reittier. Auch hier gibt es endlose Vermutungen, warun ausgerechnet eine Maus sein Reittier sein sollte. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es nur für eine Maus möglich ist, überall hinzukriechen, in jeden Winkel und jede Ecke. Und genau das ist wichtig für Ganesha, wenn er alle Probleme lösen und alle Hindernisse beseitigen soll. Für den Bauern gibt es keinen gröberen Feind als die Feldmaus. Aber wenn der Gott Ganesha verehrt wird, hat er dann dieses Problem nicht mehr. In einer anderen Geschichte heißt es, dass jeder kam, um das Neugeborene zu sehen und brachte Geschenke mit. Und das Geschenk der Mutter Erde war eine Maus.
Ganpati ist für seine Intelligenz und Weisheit berühmt. Als die beiden Söhne von Shiva und Parvati einmal einen Wettstreit hatten, war Ganesha der Sieger, weil er so intelligent war. Derjenige, der als erster die Welt dreimal umrundete, sollte Sieger sein. Während Karthikeya, der jüngere Bruder, treu und brav dreimal den Globus umrundete, lief Ganpati nur dreimal um seine Eltern herum, da sie für ihn seine Welt waren.
In einigen Landesteilen gilt Ganesha als Junggeselle, in den meisten aber hat er zwei Frauen, Siddhi und Riddhi. In den westlichen Teilen Indiens wird er als Gottheit der Kaufleute verehrt. Im Süden wird er in verschiedenen Gestalten verehrt. Es gibt auch eine Sekte, die Ganpateya heißt und nur diesen Gott anbetet.
In der Mythologie ist Parvati ein Symbol der Erde und deshalb symbolisiert auch Ganesha unsere Erde und Umwelt.
Bal Gangadhar Tilak, ein Freiheitskämpfer, belebte aufs Neue die Feier zum Geburtstag Ganeshas im August/September, die inzwischen zu einem religiösen Fest geworden ist, das mit großer Begeisterung gefeiert wird. Indologen sind der Meinung, dass ein Grund für die ständig steigende Popularität dieser Gottheit ist ganz bestimmt der immer materielle Charakter unserer Gesellschaft, denn Ganesha ist immerhin ein Gott, der Glück und Wohlstand verspricht.

 

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